Den erneuten Finanzbedarf der Bayern LB und die Untersuchungen zum Kauf der Hypo Group Alpe Adria kommentiert Klaus Ernst, stellvertretender Parteivorsitzender der LINKEN:
„Noch ist kein Boden im Finanzloch der Bayern LB abzusehen. DieVersicherung des Bankvorstands Kemmer, es seien keine weiteren Staatsmittel nötig, ist schlicht unglaubwürdig. Es ist zu befürchten, dass die Bank noch nicht einmal die Zinsen für den 10-Milliarden-Kredit zahlen kann. Für die 231 Millionen Euro muss dann wieder der Bayerische Steuerzahler herhalten.
Es muss Schluss sein mit dem Bayern LB System von Tarnung, Täuschung und Verschleierung. Wenn sich der Verdacht erhärtet, dass ein überhöhter Preis für die Hypo Group Alpe Adria gezahlt wurde, so muss dies aufgeklärt und die Verantwortlichen dafür auch persönlich zur Rechenschaft gezogen werden.“