Der stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Klaus Ernst, und die bayerische Landessprecherin und Bundestagsabgeordnete Eva Bulling-Schröter erklären sich solidarisch mit den Streiks im öffentlichen Nahverkehr und üben scharfe Kritik an den Arbeitgebern. Es könne nicht sein, dass die Preise für den öffentlichen Nahverkehr jedes Jahr stiegen und die Beschäftigten leer ausgingen.
Ernst erklärt: "Der Streik ist gerecht. Die Forderungen der Arbeitnehmer sind nach Jahren des Lohnverzichts mehr als angemessen. Das Problem ist nicht eine kämpferische Gewerkschaft. Das Problem ist die Hartleibigkeit der kommunalen Arbeitgeber."
Eva Bulling-Schröter ergänzt: "Jedes Jahr steigen pünktlich die Preise für den öffentlichen Nahverkehr. Aber die Menschen, die die Busse und Bahnen lenken und reparieren, warten seit Jahren auf eine Lohnerhöhung. Es braucht jetzt ein deutliches Signal der Arbeitgeber. Der Lohnraub muss ein Ende haben."