Bayerische LINKE startet Mindestlohnkampagne: Mit einer bayernweiten Aktionskonferenz startete DIE LINKE. Bayern am Samstag in Nürnberg ihre Kampagne für einen gesetzlichen Mindestlohn.
„Mit der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit zum 1. Mai droht uns eine neue Runde des Lohndumpings.“ begründet Landessprecher Xaver Merk die Konferenz. „Der Lohndrückerei müssen wir einen flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn entgegensetzen.“
Parteivorsitzender Klaus Ernst forderte in seiner Rede auf der Aktionskonferenz die Einführung des Mindestlohns bis zum 1. Mai: „Während 70 Prozent der Bürgerinnen und Bürger den gesetzlichen Mindestlohn fordern, stellt sich die Bundesregierung immer noch stur. Sie fördert mit ihrer Lohnpolitik ein weiteres Abrutschen der Löhne und hängt den Beschäftigten in Deutschland die rote Laterne um.“
In Bayern und auch bundesweit wird DIE LINKE in den nächsten Wochen mit Aktionen, Veranstaltungen und Gesprächen den Druck für einen gesetzlichen Mindestlohn erhöhen. Klaus Ernst rief die Teilnehmenden auf, sich am Aktionstag der Gewerkschaften am 24. Februar zu beteiligen. „Es kann nicht sein, dass die Beschäftigten in der Leiharbeit weniger verdienen als ihre direkten Kolleginnen und Kollegen im entleihenden Betrieb.“ so Klaus Ernst.