Rede und Antwort stand Klaus Ernst den Besucherinnen und Besuchern im Hax'n Liebermann. Rund um die Rente mit 67, die Finanzkrise, Steuerpolitik und Demokratie. Auf seiner bayrischen Wahlkampftour besuchte Klaus Ernst am 6. September das Nürnberger Herbstvolksfest.
Einen Skandal nannte er es, dass die Beschäftigten des Arcandor-Konzerns auf bis zu einem Viertel ihres Lohnes verzichten sollen, während eine Deckelung der Manager-Gehälter nicht durchgesetzt werden konnte.
Wenn dann von Seiten der CSU keine Einsicht zu erwarten ist und weiterhin auf die Umsetzung der Rente mit 67 beharrt wird, kann Klaus Ernst nur den Kopf schütteln: „Bereits vor der Krise waren nur 7,4 Prozent der über 63Jährigen noch in einem sozialversicherungspflichtigen Vollzeitjob. Wer mit 63 keine Arbeit mehr hat, der bekommt eher das Bundesverdienstkreuz als einen neuen Job.“
Am Ende der Veranstaltung steht noch eine Überraschung ins Haus: Der „Wahl-O-Mat“ empfiehlt den Besuchern der Diskussion DIE LINKE zu wählen. Na wenn das kein guter Tipp ist.
Artikel aus den Nürnberger Nachrichten
Bei Hax’n Liebermann auf dem Volksfestplatz, stellen sich folgende Politiker den kritischen Fragen von Moderator Oliver Meschkat: Florian Pronold (SPD), Marlene Mortler (CSU), Klaus Ernst (Die Linke), Marina Schuster (FDP) und Jerzy Montag (Grüne)
