18. August 2009

Klaus Ernst unterstützt Aufruf für ein Sozialticket in Nürnberg

"Ich freue mich sehr, den Aufruf für ein Sozialticket im Großraum Nürnberg unterstützen zu können. Das Anliegen ist nötiger und wichtiger denn je.“ kommentiert der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE Aufruf und Aktionstag unter dem Motto „Mobilität für Alle! Busse und Bahnen müssen für alle fahren, nicht nur für die, die es sich leisten können! Sozialticket jetzt!“

Als Leiter des Arbeitskreises "Gesundheit und soziale Sicherung" weiß Klaus Ernst, welche unverzichtbaren Aufgaben der öffentliche Nahverkehr erfüllt: ob Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen, ins Kino, zu Freunden oder zu Ämtern - das sind alles notwendige Beweglichkeiten im öffentlichen Raum. Der öffentliche Personennahverkehr sichert das Recht auf Mobilität.

Für viele Menschen gibt es aber einen Haken: die normalen Fahrpreise sind zu teuer, für viele sind Busse und Bahnen aber die einzigen Fortbewegungsmittel. Hier kann ein Sozialticket, eine Ermäßigung auf den Preis für Monatskarten oder Einzelfahrscheine für BürgerInnen mit geringem Einkommen, helfen. In den Leistungen des „Arbeitslosengeldes II“ (Hartz IV) sind aktuell nur 11,23 € pro Monat für Fahrscheine vorgesehen.

„Das Recht auf Mobilität muss gesichert werden!“, betont Ernst. „Es ist eine unverzichtbare Voraussetzung für die Teilnahme am öffentlichen Leben - sowohl in großen Städten wie auch im ländlichen Raum. Mobilität muss für jeden und jede bezahlbar sein. Ich trete für die Einführung einer bedarfsorientierten, repressionsfreien sozialen Grundsicherung ein, die auch das Recht auf Mobilität einschließt.“

Zum Bündnis für ein Sozialticket im Großraum Nürnberg

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