30. Juli 2009

„Höllisches Grillen“ in Würzburg – Klaus Ernst mitten drin

Auf Einladung des Bundes der katholischen Jugend nahm Klaus Ernst am 15. Juli 2009 an einem „Höllischen Grillen“ mit unterfränkischen BundestagskandidatInnen teil. In einer flammenden Rede stellte er die jugendpolitischen Forderungen de LINKEN vor.

Was denken junge Menschen über Politik und was halten sie von den unterfränkischen Abgeordneten im Bundestag? Was denken diese wiederum über die Jugend? Auf diese Fragen sollte am 15. Juli 2009 bei einem „Höllischen Grillen“ Antworten gefunden werden. In Kurz-Fragerunden – die Redezeit war auf die Abbrenndauer einer Wunderkerze beschränkt – stellten Vertreter der Parteien die jeweilige jugendpolitischen Schwerpunkte vor, so auch Klaus Ernst.

An Infoständen informierten Jugendverbände wie die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Katholische Landjugendbewegung oder die Christliche Arbeiterjugend über aktuelle jugendpolitische Fragen. Die AWO brachte erneut die Forderung nach Absenkung des Wahlalters ins Gespräch und die Christliche Arbeiterjugend wies auf Menschenrechtsverletzungen und unmenschliche Arbeitsbedingungen beim Coca-Cola-Konzern in Lateinamerika hin. Beides Themen mit denen sich auch Klaus Ernst beschäftigt. Als LINKER unterstützt er die Forderungen, dass aktive und passive Wahlalter auf 16 Jahre zu senken. Auch die Forderungen zum Schutz bedrohter Arbeiterinnen und Arbeiter bei Coca-Cola schließt er sich an.

In Gesprächen mit Jugendlichen warb Klaus Ernst für die Kinder- und Jugendpolitik der LINKEN. Die Rechte von Kindern und Jugendlichen müssen ins Grundgesetz aufgenommen werden und die 1992 ratifizierte UN-Kinderrechtskonvention endlich vollständig umgesetzt werden. Dazu zählen das Recht auf gesellschaftliche Mitbestimmung, auf gewaltfreie Erziehung, auf Bildung, Betreuung und Versorgung, die Gleichstellung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen sowie ein Verbot von Kinderarbeit.

Allen Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren muss der Zugang zum soziokulturellen Existenzminimum jenseits des Armutsniveaus von Hartz IV garantieren – das geht nur über eine bedarfsorientierte Kindergrundsicherung. Für Schülerinnen, Schüler und Studierende muss der Kreis der Anspruchberechtigten für die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erweitert sowie das elternunabhängige BAföG deutlich erhöht werden. Studiengebühren lehnt Klaus Ernst ab.

 

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