2. September 2009

Bayrische Wahlkampftour von Klaus Ernst in Weißenburg – Kritik an der Politik, die nur die Löhne drücken will

Klaus Ernst, MdB DIE LINKE, BayernAuf seiner bayrischen Wahlkampftour besuchte Klaus Ernst am 2. September 2009 Weißenburg. Im Gasthof „Brandenburger Hof“ diskutierte er mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern über den Zusammenhang zwischen steigenden Aktienkursen und fallenden Löhnen.

Im Gasthof „Brandenburger Hof“ herrschte eine familiäre Atmosphäre – die einer engagierten Diskussion um die Folgen der Finanzkrise, die Auswirkungen von Leiharbeit und den Zusammenhang zwischen steigenden Aktienkursen und fallenden Löhnen aber keinen Abbruch tat.

Die Leiharbeit ist dabei aus der Sicht von Klaus Ernst vor allem ein Instrument, um die Löhne zu drücken. „Da hast du dann als normaler Arbeiter sogar ein schlechtes Gewissen, dass du mehr hast.“ erklärt Ernst den Teufelskreislauf. Deshalb fordert DIE LINKE auch: gleiche Arbeit gleiches Geld und gleiche Arbeitsbedingungen.

Der stellvertretende Parteivorsitzende ärgert sich auch immer wieder, dass die LINKEN als Populisten abgetan werden, die keine Vorschläge zur Finanzierung ihrer Forderungen hätten. Ganz das Gegenteil ist der Fall: mit Millionärssteuer, Börsenumsatzsteuer und einer Umverteilung innerhalb der Einkommenssteuer sind die Forderungen „durchfinanziert“. Ganz im Gegensatz zur FDP, die alles in allem 100 Milliarden Euro Steuersenkungen verspricht – aber nicht sagt, wie sie das erreichen will.

Pressebericht zum Besuch von Klaus Ernst in Weißenburg