Die Direktkandidaten für Schweinfurt und Kitzingen sollten auf dem „Heißen Stuhl“ der Gewerkschaften befragt werden. So hatte Klaus Ernst Gelegenheit, den Kolleginnen und Kollegen zum Beispiel das Plakatmotiv der LINKEN zu erläutern.
Der Schweinfurter DGB hatte heiße Fragen für die Direktkandidaten im Wahlkreis Schweinfurt und Kitzingen angekündigt – auf dem „Heißen Stuhl“ der sollten sie sich den kritischen Fragen der Kolleginnen und Kollegen stellen.
So hatte Klaus Ernst die Gelegenheit, ein paar erläuternde Worte zum Motto „Reichtum für alle“ auf dem Plakat für Gregor Gysi, den Fraktionsvorsitzenden der LINKEN im Bundestag, zu sagen. Er machte klar, dass mit diesem Motto deutlich werden soll, dass die Verteilung in unserem Land zur Debatte gestellt werden muss. „Reichtum dürft ihr aber nicht nur materiell verstehen – wir meinen auch gleiche Bildungschancen, gleiche Gesundheitsversorgung und das gleiche Recht auf ein würdevolles Leben im Alter. Deswegen Reichtum für alle.“ So Ernst weiter.
So manch Direktkandidat hatte aber noch ganz andere Probleme mit seiner Außendarstellung. Von Hendrik Lindemann - dem Kandidaten der FDP - findet man nicht nur kein Photo auf der Homepage - auf seiner Website stand zum Zeitpunkt der Veranstaltung als Beruf auch „Steuerpolitiker“. „Was das genau sein soll ohne ein politisches Mandat ist mir nicht ganz klar.“ Kommentiert Klaus Ernst.