1.000 Menschen in München, 800 in Nürnberg – die beiden zentralen Wahlkampfveranstaltungen mit Oskar Lafontaine und Klaus Ernst stellen vorläufige Höhepunkte im LINKEN Bundestagswahlkampf in Bayern dar.
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Klaus Ernst begrüßt Nicole Gohlke, Platz 5 der bayrischen Landesliste der LINKEN aus München |
Etwa 1.000 Menschen zog es bei diesigem Wetter am Donnerstag um 15.00 Uhr zur zentralen Wahlkampfveranstaltung mit Oskar Lafontaine und Klaus Ernst auf den Münchner Marienplatz.
Klaus Ernst, Spitzenkandidat der LINKEN. Bayern betonte die Wichtigkeit sozialpolitischer Reformen nach der Bundestagswahl: „Wir sind die einzige Partei, die vor der Wahl bereit war, eine Sozialstaatsgarantie abzugeben. Ich garantiere Ihnen, mit uns wird es keine Kürzungen im sozialen Bereich geben. Wir sind sozial, auch nach der Wahl.“
Oskar Lafontaine, Parteivorsitzender und Fraktionsvorsitzender im Bundestag begeisterte die Münchnerinnen und Münchner mit seinen Ausführungen zur Finanzkrise und Wirtschaftsdemokratie. „Ich glaube kaum, dass Frau Schaeffler mit ihrem Sohn die Milliarden des Konzerns erwirtschaftet haben. Wer war das denn wohl? Und wer sollte entsprechend am Unternehmen beteiligt werden?“
Aber die Bürgerinnen und Bürger hatten auch die Gelegenheit, die lokalen Kandidaten der LINKEN in München und München Land kennen zu lernen. Wie Nicole Gohlke, Kommunikationswissenschaftlerin, Direktkandidaten im Wahlkreis 215 München Ost und Kandidaten auf Platz 5 der Landesliste Bayern.
Auch die Meistersingerhalle in Nürnberg war mit 800 Interessierten gut gefüllt, als Oskar Lafontaine und Klaus Ernst am gleichen Tag um 20.00 Uhr Station in Nürnberg machten. Neben der Wirtschafts- und Sozialpolitik war auch hier der Krieg in Afghanistan ein großes Thema.
Oskar Lafontaine stellt klar, warum DIE LINKE für einen schnellstmöglichen Abzug der Truppen aus Afghanistan ist: „Man kann Terrorismus nicht mit Krieg bekämpfen. Jedes Jahr länger, den wir dort militärisch eingreifen, erhöht die Terrorgefahr. Selbst der us-amerikanische General McCrystall, betont, dass jedes getötete Opfer zwei bis vier neue Terroristen nach sich zieht.“
Auch in Nürnberg hatten die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, die lokalen Kandidaten der LINKEN in Nürnberg und Nürnberg Land kennen zu lernen. Wie Harald Weinberg, Gewerkschafter und Bildungsberater, Direktkandidaten im Wahlkreis 244 Nürnberg Nord und Kandidaten auf Platz 4 der Landesliste Bayern.