Neben kulturellen Höhepunkten, wie die Trommlerformation „El Tamburo“ der Kreismusikschule Hildburghausen, der „Singertaler“ Blasmusikverein aus Themar und die Joyrobic–Dancer`s aus Hildburghausen, war man natürlich gespannt, was der Parteivorsitzende der Partei, Klaus Ernst, zu sagen hatte.
Ernst prangerte in seinen Ausführungen die Bundespolitik an, in deren Ergebnis die Schere zwischen arm und reich ständig weiter auseinander gehe. Während man Milliarden Euro für die Banken und für Kriege ausgebe, würden die kommunen vor Ort immer stärker unter Finanzzwängen leiden.
Dies bestätigte der Hildburghäuser Bürgermeister, Steffen Harzer, dass es immer schwerer falle, sogenannte freiwillige Leistungen, wie Stadttheater, Kreisbibliothek oder Schwimmhalle, zu finanzieren. Die Lehren aus der Finanz- und Wirtschaftskrise seien, so Ernst, eine staatliche Regulierung einzuführen.
Nichts unternehme die Bundesregierung dagegen und die Lasten müssten die kleinen Steuerzahler tragen. Die Linke fordere zur besseren Finanzausstattung des Staatshaushaltes unter anderen die Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Die Linke sei die einzige Antikriegspartei, welche den sofortigen Abzug aus Afghanistan fordere und stets für eine friedliche Lösung von Konflikten eintrete, denn so seine Meinung, Gewalt würde stets mit Gegengewalt beantwortet. Zu all seinen gemachten Vorschlägen auf dem Marktfest, so Ernst, hätte die Linke konkrete Angebote, was nicht zuletzt die laufende Programmdebatte zeige.
Quelle: http://www.dtoday.de