
Eine gemeinsame Währung ohne gemeinsame Wirtschaftspolitik funktioniert nicht. Die deutschen Regierungen haben durch die Agenda 2010, mit Leiharbeit, Mini-Jobs und Hartz IV die Löhne gedrückt. Die inflationsbereinigten Löhne sind von 2000 bis 2009 in Deutschland um 4,5 Prozent gesunken. In allen anderen Euro-Staaten sind sie dagegen gestiegen. Durch das deutsche Lohndumping wurden immer mehr Waren ins Ausland verkauft als von dort gekauft. So stieg der deutsche Außenhandelsüberschuss in den letzten zehn Jahren auf insgesamt 1,2 Billionen Euro. Die anderen Staaten mussten aber die Importe aus Deutschland immer stärker auf Pump finanzieren. Die Löhne in Deutschland müssen wieder kräftig steigen. Daher fordern wir einen gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro, die Überwindung von Hartz IV sowie die Rücknahme der Rente mit 67. Das wäre gerecht und würde die Konjunktur ankurbeln. Zugleich würde es aber auch den anderen Eurostaaten nützen.
Euro-Krise, ihre Ursachen und Lösungen
"Die Empörung ist greifbar" Klaus Ernst im Tagesspiegel-Interview (16.10.2011)
Ergebnis der namentlichen Abstimmung - EFSF (29.09.2011)
Pressekonferenz mit Klaus Ernst: DIE LINKE stimmt gegen den Euro-Rettungsschirm (26.09.2011)
Rede von Klaus Ernst im Deutschen Bundestag (08.09.2011)
265 Milliarden Euro mehr Schulden durch Bankenrettung (16.09.2011)
Warum? Was tun? DIE LINKE gibt Antworten
Aktionen der Partei zur Euro-Krise: Profiteure zur Kasse (04.09.2011)
Pressemitteilung:"Staatsstreich der Finanzmärkte" (31.08.2011)
Artikel von Klaus Ernst in der "Disput", erschienen am 15. Dezember 2011 Die Eurokrise hat Europa fest im Griff – um die anstehenden Herausforderungen für DIE LINKE zu erahnen, brauchen wir nur einen Blick auf die Länder Europas werfen, die sich dem Diktat von IWF und EU unterwerfen mussten. Ich war in den letzten Wochen in... Mehr...
Klaus Ernst (DIE LINKE): Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Frau Bundeskanzlerin, ich möchte als Erstes aus aktuellem Anlass auf Ihre Aussagen zum Rechtsterrorismus in unserem Land eingehen. Sie haben hier richtigerweise die Gemeinsamkeit der Demokraten angesprochen. Das freut mich. Es ist uns gestern gelungen, hier eine... Mehr...
Die Angst vor dem Bankrott geht um – vor dem Staatsbankrott. «Geht bald die ganzeWelt pleite?», fragt die BILD-Zeitung (13.7.2011) in Riesenlettern, und der SPIEGEL(32/2011) titelt «Geht die Welt bankrott?» In einer Umfrage des Magazins Stern von Anfang August 2011 steht die Staatsverschuldung an Nummer Eins der Sorgen der Deutschen. Der Grund:... Mehr...
Um 55,5 Milliarden Euro haben sich Buchhalter der FMS Wertmanagement vertan, angeblich Plus mit Minus vertauscht. Die FMS ist die Bad Bank der verstaatlichen Hypo Real Estate (HRE). In der FMS sind die riskanten, schwer verkäuflichen Papiere der HRE ausgelagert, beispielsweise Finanzderivate. "Wir haben erst am 4. Oktober erste Hinweise... Mehr...
Mit einer symbolischen Aktion vor einer Filiale der Deutschen Bank in Erfurt forderten Mitglieder und Sympathisanten der LINKEN einen Schutzschirm für Menschen. Mehr...
Weltweit finden am heutigen 15. Oktober unter dem Motto "Real democracy now" Proteste gegen die Diktatur der Finanzmärkte und für echte Demokratie statt. Auch in Deutschland finden heute zahlreiche Aktionen statt. DIE LINKE begrüßt und unterstützt diese Proteste. Diese Proteste sind wie auch die vielfältigen Banken-Aktionen... Mehr...
Abgestimmt wird über den Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP über den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisierungsmechanismus; Drs. 17/6916, 17/7067 und 17/7130. ... Mehr...
Die Finanzmärkte haben die Politik entmachtet. Die Wirtschafts- und Finanzkrise wurde zur Krise der Staatsfinanzen und der fehlerhaften Architektur der Euro-Zone. Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz der LINKEN sieht in der Euro-Krise bzw. der weiteren wirtschaftlichen, sozialen und demokratischen Entwicklung eine zentrale politische... Mehr...
In einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel fordern Klaus Ernst, Gesine Lötzsch und Gregor Gysi eine verbindliche Garantie für Löhne, Renten und Sozialleistungen angesichts der Eurokrise. Mehr...
Durch die Rettung der Pleitebanken hat die Bundesregierung einen zusätzlichen Schuldenberg von 265,5 Milliarden Euro aufgetürmt. Das musste Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk jetzt in seiner Antwort auf die schriftliche Frage von Klaus Ernst eingestehen. Zwar ist gleichzeitig das Finanzvermögen des Bundes gestiegen – allerdings in Form von... Mehr...