Rund 50 Kolleginnen und Kollegen kamen zur Gewerkschaftskonferenz mit Klaus Ernst in Bremen. Zentrales Thema waren die zunehmende prekäre Beschäftigung und ein wachsender Niedriglohnsektor auch in Bremen.
Mit einer kämpferischen Rede forderte Klaus Ernst die Kolleginnen und Kollegen auf, den Kampf um gute Arbeit und gute Löhne nicht aufzugeben. Gerade jetzt - die Wirtschaft wächst, die Profite steigern, Deutschland exportiert kräftig - sind steigende Löhne ein Gebot der Stunde. "Die enormen Exportüberschüsse der Bundesrepublik treiben Portugal, Griechenland und andere in den Ruin." Ein gesetzlicher Mindestlohn, die Regulierung der Leiharbeit und steigende Renten sind zentrale Forderungen von Gewerkschaften und LINKE.
Gemeinsam wurde über kämpferische Gewerkschaften, neue Aktionsformen und die nächsten anstehenden Auseinandersetzungen in Bremen diskutiert. Am Ende blieb nur noch zu sagen: "Wer den Kopf in den Sand steckt, wird in den Hintern getreten und kann noch nicht einmal sehen von wem."