30. August 2011

Betriebsbesuch von Klaus Ernst, Wolfgang Mehtling und Kandidatinnen und Kandidaten der LINKEN bei Nordex

Bei einem Betriebsbesuch mit der Geschäftsführung konnte sich Klaus Ernst am 30. August ein direktes Bild vom Bau von Windkraftanlagen im Montagewerk der Firma Nordex in Rostock machen.

Zusammen mit den Direktkandidatinnen und Direktkandidaten der LINKEN in Rostock – Ida Schillen und Regine Lück – informierte sich Ernst über die Entwicklung des Unternehmens, die Arbeitsbedingungen der abhängig Beschäftigten, die technische Entwicklung von Windkraftanlagen und vieles mehr.

In 34 Ländern drehen sich heute bereits mehr als 4.600 Nordex-Windenergieanlagen. Mit insgesamt mehr als 2.500 Beschäftigten wird in Werken in Rostock, den USA und China produziert. Bei voller Auslastung können etwa 20 Windanlagen (in Form von großen Bauelementen) fertig gestellt werden.

Der ehemalige Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Wolfgang Methling bekräftigte die Unterstützung der LINKEN für den sozial-ökologischen Wandel und damit für Unternehmen wie Nordex. „Dass Mecklenburg-Vorpommern ca. 50 % seines Strombedarfs heute über erneuerbare Energien decken kann, verdanken wir auch dem Engagement von Firmen wie Nordex.“

„Dabei dürfen die sozialen und Arbeitsbedingungen aber nicht aus dem Blick geraten“ ergänzt Klaus Ernst. „Im Gegensatz zu beispielsweise dem Röhrenbauer EEW gilt in Nordex keine Tarifbindung und eine hohe Leiharbeitsquote. Ich habe das Unternehmen deshalb ermuntert, interne Flexibilitätsmechanismen zu entwickeln und dafür die Beschäftigten fest einzustellen.“ Kritisch wurde auch über den angekündigten Abbau von Arbeitsplätzen gesprochen.