
Nach den Zahlen der Bundesregierung sinkt das Rentenniveau bis 2025 um weitere zehn Prozent auf 45,2 Prozent. Klaus Ernst sieht sich in seiner Forderung für eine gesetzliche Mindestrente bestätigt: "Die Renten sind im freien Fall. Es muss eine verbindliche Untergrenze geben, die Altersarmut verhindert.“ Zum kompletten Artikel
Beschluss des Parteivorstandes "Altersarmut verhindern, Lebensstandard sichern" (15.10.2010)
Warum von der Leyens Zuschussrente eine Mogelpackung ist (15.09.2011)
Es ist mit der Rente eigentlich ganz einfach: „Wenn der Kuchen größer wird und es weniger Kuchenstücke sind, durch die man den Kuchen teilen muss, hat jeder mehr. Außer vor dem Teilen wird bereits die Hälfte geklaut.“ – So stieg Bundestagsabgeordnete und Rentenexperte Klaus Ernst gestern im Gewerkschaftshaus in die Diskussion um die Rente... Mehr...
Mit dem sperrigen Titel eines "Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz" will die Bundesregierung retten, was längst gescheitert ist: Die Riester-Rente. Sie soll transparenter und vergleichbarer werden. Anlass ist die anhaltende Kritik von Verbraucherverbänden. Denn einzig allein die Versicherungsindustrie profitiert von den undurchsichtigen... Mehr...
Im Jahr 2008 wurde mit dem Gesetz zur Neuregelung des Schornsteinfegerwesens das deutsche Schornsteinfegerhandwerk für den Wettbewerb geöffnet. Da Schornsteinfeger durch die Abschaffung des Schornsteinfegerprivilegs hinsichtlich ihrer Marktbedingungen jetzt mit anderen selbständigen Handwerkern gleich gestellt sind, ist die rentenrechtliche... Mehr...
Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage von Klaus Ernst geht hervor, dass die Nettorenten seit dem Jahr 2000 im Westen um 18% und im Osten sogar um 22% hinter der Preisentwicklung zurück geblieben sind. Die Absenkung des Rentenniveaus führt dazu, dass der Wertverlust der Rente noch höher ist, als bei den Löhnen. Rentner... Mehr...
Das Ziel einer vernünftigen Politik der Altersvorsorge ist, den einmal erreichten Lebensstandard halten zu können und Armut im Alter zu vermeiden. Die Rentenpolitik der schwarz-gelben Koalition verfehlt beide Ziele. Vor zehn Jahren wurde von SPD und Grünen ein verantwortungsloser Paradigmenwechsel eingeleitet. Alle anschließenden Rentenreformen... Mehr...
Seit Januar 2012 sind die Menschen schrittweise von der Rente erst ab 67 Jahren betroffen. Wer nicht bis zur erhöhten Altersgrenze beschäftigt sein wird, dem wird die Rente gekürzt. Angesichts der Arbeitsmarktlage erklären nun auch einige der Befürworter und Befürworterinnen der Rente erst ab 67, dass sie so nicht umgesetzt werden dürfe. Sie... Mehr...
Klaus Ernst (DIE LINKE): Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Mit unserer Großen Anfrage wollen wir uns erneut mit der Rente erst ab 67 beschäftigen. Die Antwort, die wir von der Bundesregierung auf über 380 Seiten bekommen haben, ist ein sehr umfangreiches Werk, das beweist, dass wir von der Rente ab 67, die ab 1. Januar... Mehr...
Es ist fünf vor zwölf, um die Rentenkürzung durch die Rente erst ab 67 zu verhindern. Bereits ab Januar 2012 werden die Menschen durch die Rente erst ab 67 mit zusätzlichen Abschlägen bestraft. Es ist sozialpolitisch unverantwortlich, an der Anhebung des Renteneintrittsalters festzuhalten. Die Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage... Mehr...
Die unter Rot-Grün eingeleiteten Rentenreformen haben zu einem in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellosen Leistungsabbau in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) geführt. Die ganzen Auswirkungen zeigen sich erst in den kommenden Jahren. Um eine Nettorente auf dem Niveau der Grundsicherung im Alter zu erreichen, benötigt ein... Mehr...
„Wir brauchen eine realistische Arbeitslosenstatistik“, so die Reaktion von Klaus Ernst auf die Antwort der Bundesregierung zur Beschäftigungssituation der über 58 jährigen auf dem Arbeitsmarkt. An den 58 bis 65 jährigen ist der Aufschwung am Arbeitsmarkt komplett vorbeigegangen. Während die offizielle Arbeitslosigkeit zwischen 2005 und 2011... Mehr...

Die Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Bundestagsfraktion DIE LINKE zeigt deutlich: für die Rente mit 67 fehlen jegliche Voraussetzungen. Sie muss zurückgenommen werden.
"Die Rente erst ab 67 ist ein groß angelegtes Kürzungsprogramm. Sie wälzt die Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung allein auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab." erläutert dazu Klaus Ernst.
Die Beschäftigungssituation kurz vor Erreichen der Regelaltersgrenze 65 ist äußerst prekär. Nicht einmal zehn Prozent der 64-Jährigen waren 2008 sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Empfindliche Abschläge von der Altersrente sind schon heute Normalität. Knapp die Hälfte aller (46,6 Prozent), die in Rente gehen, mussten 2008 Abschläge über hundert Euro (115 €) in Kauf nehmen.
Weitere Informationen und Materialien:
Die Rede von Klaus Ernst zum Überprüfungsbericht zur Rente ab 67 im Deutschen Bundestag
Die Rede von Klaus Ernst im Deutschen Bundestag zur Rente mit 67
Die Pressemitteilung von Klaus Ernst
Die Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage
Flyer der Bundestagsfraktion gegen die Rente mit 67
Antrag, Rede und namentliche Abstimmung zur Abschaffung der Rente mit 67 (Juli 2009)