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18. September 2009

Atomkraft abwählen - Klaus Ernst unterstützt BUND-Aktion für eine atomfreie Zukunft

Raus aus der Atomkraft - Klaus Ernst für erneuerbare EnergienBei der Bundestagswahl wird ein Bundestag für vier Jahre gewählt – und über Jahrtausende entschieden: Werden in den nächsten vier Jahren – wie im Atomgesetz vorgesehen – sieben Atomkraftwerke vom Netz genommen?

Oder setzen sich die Stromkonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall durch, die nur die 300 Millionen Euro im Auge haben, die sie jährlich pro Atomkraftwerk verdienen möchten?

Wer hat Vorfahrt im Stromnetz? Die erneuerbaren Energien oder die Atomkraft?

Sollen wir mit der ständigen Gefahr eines schwerwiegenden Unfalls leben? Eine Gefahr, die wächst, wenn ausgerechnet die ältesten und gefährlichsten AKW länger am Netz bleiben und eine Energiewende blockieren.

Soll der Atommüllberg weiter wachsen? Oder beginnt Deutschland endlich damit, das Problem hoch radioaktiven Mülls zu lösen, statt es vor sich auf zu türmen.

Das ist der Aufruf des BUND für eine atomfreie Zukunft zur Bundestagswahl 2009.


Das Wahlprogramm der LINKEN ist eindeutig: 

Der rotgrüne Atomkonsens von 2000 ist Nonsens, denn die garantierten Restlaufzeiten dienen zuallererst den Profitinteressen der Atomindustrie. Der Betrieb von Atomanlagen birgt jedoch unverantwortlich hohe Risiken; eine sichere Endlagerung von Atommüll für eine Million Jahre und mehr ist nicht zu gewährleisten. Das Fiasko in den Atommülllagern Asse und Morsleben zeigt, wie fahrlässig die bisherige Praxis ist. DIE LINKE fordert darum die unverzügliche und unumkehrbare Stilllegung aller Atomanlagen sowie ein Verbot für den Export von Atomtechnik.

DIE LINKE fordert:

  • vollständiger Umbau der Energiewirtschaft: erneuerbare Energien bis zur regenerativen Vollversorgung konsequent und schnell vorantreiben;

  • das Erneuerbare-Energien-Gesetz noch wirksamer ausgestalten

  • Wärme aus erneuerbarer Energie und Kraft-Wärme-Kopplung vorantreiben;

  • Einführung eines Energiesparfonds mit dem Fokus auf Förderprogramme für einkommensschwache Haushalte


BUND-KandidatInnencheck für den Wahlkreis Schweinfurt