Am 3. Juli hatten alle Fraktionen die Möglichkeit, noch vor der Bundestagswahl die Rente ab 67 zu verhindern. Doch CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne stimmten gegen den Antrag, mit dem DIE LINKE die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre kippen wollte.
Alle wissen, dass die Erwerbslosigkeit in der Krise deutlich steigen wird. Gewerkschaften und Sozialverbände warnen vor den sozialen Folgen. Darüber hinaus ist die Rente ab 67 arbeitsmarktpolitisch falsch und in der aktuellen Krise grob fahrlässig.
Statt einer Anhebung des Renteneintrittsalters müssen flexible Ausstiegsmöglichkeiten vor dem 65. Lebensjahr geschaffen werden. DIE LINKE will eine Fortführung der geförderten Altersteilzeit sowie einen verbesserten und abschlagsfreien Zugang zu Erwerbsminderungsrenten.
Die Bevölkerung lehnt mit großer Mehrheit die Erhöhung des Rentenalters ab. Trotzdem hat am 3. Juli 2007 nur die Bundestagsfraktion der LINKEN geschlossen gegen die Rente mit 67 gestimmt.
Infoflyer: "Nein zur Rente ab 67, Ja zu flexiblen Übergängen vor 65: [PDF]
Wie haben die bayrischen Kandidaten zu Rente mit 67 gestimmt? [PDF]
Antrag der LINKEN gegen die Rente mit 67 [PDF]
Rede von Klaus Ernst im Bundestag am 3. Juli 2009