Unter einem sozialdemokratischen Arbeitsminister wurde die Förderung der Altersteilzeit bis Ende 2009 befristet. Damit steht eine bewährte Beschäftigungsbrücke zwischen Jung und Alt auf der Kippe.
DIE LINKE hat bereits in der letzten Legislaturperiode eine Weiterführung der geförderten Altersteilzeit gefordert, damit die Kosten der Krise nicht auf dem Rücken der jungen und älteren Beschäftigten abgeladen werden.
Zum Antrag der LINKEN zur Weiterführung der geförderten Altersteilzeit
Nun - in der Opposition - wollte die SPD das Schlimmste scheinbar korrigieren. In einem Antrag fordert sie eine abgespeckte Weiterführung der geförderten Altersteilzeit. Nun darf die SPD aber nicht erwarten, dass man sie dafür lobt. "Wenn man einen Brand legt, dann kann man nicht dafür gelobt werden, dass man als Erster die Feuerwehr ruft." kommentiert Klaus Ernst in seiner Rede diese Scheinpolitik.
Rede von Klaus Ernst zur ersten Lesung des SPD-Antrags
In einem Änderungsantrag der SPD zum Wachstumsbeschleunigungsgesetz, der am 4. Dezember 2009 im Deutschen Bundestag abgestimmt wurde, wird eine abgespreckte Fortführung der geförderten Altersteilzeit gefordert.