18. November 2009

Antrag der Bundestagsfraktion DIE LINKE: Folgen der Krise für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abmildern - ALG I befristet auf 24 Monate verlängern

In einer Gemeinschaftsdiagnose gehen die Wirtschaftsinstitute davon aus, dass im Jahr 2010 die Arbeitslosenzahl um durchschnittlich 600.000 auf 4,1 Millionen Personen steigt. Wer seine Beschäftigung verliert, erhält unter den derzeitigen Bedingungen in der Regel längstens zwölf Monate ALG I.

Ein verlängerter Zeitraum zur Suche oder Weiterbildung innerhalb des ALG I-Bezugs eröffnet den Betroffenen größere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. DIE LINKE fordert die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I für alle Anspruchsberechtigten befristet bis 2012 auf 24 Monate zu verlängern.

Der Antrag mit der Drucksache 17/00022 [PDF] kann hier nachgelesen werden.